Gefühle, Gefühle! Wir alle lieben sie…

…Geschichten, die uns begeistern, faszinieren und unsere innere Gedanken- und Gefühlswelt berühren.

Das Ende der klassischen Lagerfeuer-Romantik?

Das Erzählen von Geschichten ist so alt wie die Menschheit selbst, jedoch hat sich die Art wie wir Geschichten erzählen über die Jahrhunderte stark verändert.
Die Zeiten von Lagerfeuer-Romantik, Malereien und Zeichnungen auf Stein sind lange vorbei.

Doch wie erzählen wir heute noch wertvolle Geschichten? Geschichten die Emotionen wecken, Sympathie schaffen und Aufmerksamkeit erregen?

In unserem letzten Blog-Beitrag haben wir bereits über den Goldenen Kreis“ berichtet und beschrieben, wie wichtig es heute ist als Unternehmer, Einzelhändler oder Freiberufler eine eigene Firmen-, Lebens- oder Produktgeschichte zu haben. Unsere eigenen Geschichten definieren schließlich, warum wir unsere Berufe ausüben, Dienstleistungen anbieten oder Produkte herstellen. 

Wie jedoch können wir unsere Geschichte für Kunden zugänglich machen? Wie funktionieren Geschichten heute, wenn sie nicht mehr in der geselligen Atmosphäre des Lagerfeuers erzählt werden?

Wie kommunizieren wir unsere Geschichte in digitalen Medien?

Der Beginn des Digitalen Storytelling

Die Antworten auf diese Fragen liegen im Digitalen Storytelling begründet. Die zunehmende Verbreitung des Internets, die wachsenden Social Media Plattformen sowie die Produktion von kostengünstigen mobilen Endgeräten haben neue Chancen und Herausforderungen mit sich gebracht. Uns erreichen täglich Massen an Informationen, die unser Gehirn überhaupt nicht mehr bewusst verarbeiten kann.

Das ist auch der Grund, warum Geschichten eine so unfassbar starke Wirkung auf uns haben. Storytelling schafft es, Gefühle und Reaktionen in uns auszulösen und aktiviert die gleichen neurologischen Regionen in unserem Gehirn, als hätten wir die Situation am eigenen Leib erfahren. Die inneren Bilder, die durch Storytelling entstehen, ermöglichen uns ein hohes emphatisches Empfinden und schaffen darüber hinaus eine Identifikation mit der gehörten, gelesenen oder gesehenen Geschichte. Geschichten bleiben also leichter in unserem Gedächtnis, da sie unsere innere Erlebniswelt bewusst ansprechen. 

Was aber zeichnet gutes Storytelling aus?

Digitales Storytelling ist multimedial und verbindet sowohl visuelle, als auch audiovisuelle Medien mit Textelementen. Die unterschiedlichen Sinne eines Kunden können am besten mit einem Mix aus Text, Video, Audio, Grafik oder Animation angesprochen werden.

„Eine gute Geschichte basiert in den meisten Fällen auf interessanten Menschen, die menschlich nachvollziehbare Situationen bewältigen müssen, Menschen, mit denen sich der Rezipient identifizieren kann. Durch die Identifikation mit den geschilderten Problemen wird beim Rezipienten „zunächst ein emotionales Interesse geweckt, das daraufhin durch Spannungsbögen gehalten und gesteuert wird“ (Spierling 2006, S. 248). Kurzum: Gute Geschichten erzählen von spannenden Menschen.“ (Sturm 2013, Digitales Storytelling S. 17).

Nicht nur die Dramaturgie schafft im Storytelling Emotionalität, sondern auch der Aufbau von „Spannung, Sinnlichkeit und Anschaulichkeit […] soll eine ermüdende Rezeption von Informationen vermeiden und einer besseren Aufnahme dienen.“ (Vgl. Sturm 2013, S. 17).

Unser Fazit

Geschichten bleiben also leichter in unserem Gedächtnis, da sie unsere innere Erlebniswelt bewusst ansprechen. Schaffen wir es also Storytelling mit in unsere Marken- und Firmenkommunikation zu integrieren, können wir Kunden ganz anders erreichen und bleiben so viel bewusster im Gedächtnis! 

Sie möchten Storytelling in Ihrer Firmen- und/oder Markenkommunikation einbeziehen? Wir helfen Ihnen dabei, Ihre Kunden noch gezielter zu erreichen sowie Ihre ganz persönliche Geschichte mit und auf unterschiedlichen Medien zu kommunizieren!

Sie haben Interesse mehr über dieses Thema zu erfahren?

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Quellenverzeichnis

Intermedia Designerin und Strategiebeauftragte (Creative Department) bei kohrmedia